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Verdon - Juli

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Geografische Lage des Verdons:

Der Verdon entspringt in etwa 2800 m Höhe im Gebiet des Col d'Allos im Departement Alpes de Haute Provence und mündet nach ca. 175 km in die Durance. Sein Weg führt ihn zuerst durch ein alpenähnliches Tal bis zum ersten Stausee Lac de Castillion, anschliessend durch eine Kalksteinlandschaft mit vielen Felsformationen vorbei an Castellane bis zum Eingang des Grand Canyon du Verdon, um danach diese grandiose Schlucht, welche bis zu 700 m tief ist, zu durchfliessen und um anschliessend im Lac de Sainte-Croix kurz Halt zu machen. Sein Weiterweg nach diesem Stausee führt ihn dann durch eine weitere kleinere Schlucht in den Lac d'Esparron, um danach in die Ebene in Richtung Durance zu fliessen.

Entstehungsgeschichte der Verdonschlucht:

Die Entstehungsgeschichte der Verdonschlucht geht bis ins Trias zurück, das heisst, bis zu etwa 200 Millionen Jahre vor unserer Zeit, als sich die Provence absenkte und durch ein warmes Meer bedeckt wurde. In der Folge bildeten sich mächtige Korallenbänke, die schliesslich als grosse Kalkablagerungen zurückblieben. In der Kreidezeit hob sich die Provence und das Meer zog sich zurück. Im Tertiär vor etwa 65 Millionen Jahren hoben sich die Alpen und die Kalkmassive zerbrachen. Später im Quartär vor etwa 2,6 Millionen Jahren war diese Gegend eiszeitlich vergletschert. Am Ende der Vergletscherung später bahnten sich bei dem Abschmelzen der Gletscher riesige Wassermengen durch die zerborstenen Kalkmassive und formten die heutige Struktur der Verdonschlucht.

Projekt Verdon integral:

Bei einem Gespräch mit Sabine schon vor längerer Zeit erwähnte sie das Wort Verdon. Das war der Start zu der Idee, eine Clubreise dorthin zu unternehmen und uns in dieses Abenteuer zu stürzen. Der Verfasser des Berichtes selbst (Bernd) war schon vor etwa 25 Jahren mit einem damaligen 4 Meter-Kajak dort und gewisse Erinnerungen an diese fantastische Schlucht sind geblieben. Infolge dieser Motivation gingen wir zur Realisierung dieses Vorhabens über, bildeten eine Mannschaft, legten den Zeitraum fest und organisierten ein Standlager.

Unsere Mannschaft setzte sich wie folgt zusammen:

Daniel (unser Präsident) / Christian / Holger / René / Viktor / Sabine / Matthew / Franziska / Mario / Bernd und Daniels Familie Isabelle mit Florine und Augustine als Basis-camp-Mannschaft.

Als Basislager organisierte Isabelle den Campingplatz La Colle unterhalb von Castellane etwas abseits der Hauptstrasse.

Unseren Zeitrahmen legten wir auf den 03. bis 10. Juli fest, knapp bevor die wirkliche Hauptsaison der Frankreich-Ferien begann.

Als Teilabschnitte zur Befahrung wählten wir folgende Fluss-Strecken:

-Allos bis Colmars, WW 4

-Thorame bis Strassenbrücke nach Vaucluse, WW 3

-Pont de St. Jean bis Point Sublime, WW 3, (4)

-Pont de Carejuan bis Lac de Sainte Croix, WW 4 (5, X)

Zur reibungslosen Befahrung der grossen Schlucht organisierten wir von zuhause aus einen Guide aus La Palud, William Michel.

Reiseablauf:

Samstagabend, den 03. Juli, trafen wir uns (ausser Viktor, Sabine und Franziska, die erst später kamen) am Campingplatz La Colle unterhalb von Castellane. Der Campingplatz war fast leer und wir bezogen einen schönen Platz unter schattigen Bäumen mit einem kleinen Bach, den wir später sehr schätzten, um unsere Getränke zu kühlen.

Dank Isabelles Feeling und Organisation kamen wir auf diesen schönen Campingplatz. Bis eine Woche vor unserer Abfahrt von zuhause herrschte längere Zeit sehr schlechtes Wetter über Frankreich und bei uns. Der Pegel des Verdons für die Schlucht lag bei bis über 40 m3 / sec. Gott sei Dank änderte Petrus diese Situation und schickte uns Schönwetter mit Wärme, der Pegel sank und wir waren zufrieden.

Christian kam mit Holger und Matthew, sie hatten schon ein Abenteuer hinter sich, sie waren auf der Oberen Isère im Zuge der Anreise und nach ihren Aussagen und mit gebrachten Bildern war dort recht viel Dampf drauf.

Sonntags ging es auf den Oberen Verdon. Wir booteten auf der Höhe von Allos ein und befuhren das Stück bis Colmars. In der Eile fehlte eine Spritzdecke und trotz aller Abdichtversuche bekamen wir das eine Boot nicht dicht und einer von uns verzichtete auf die Abfahrt. Es war eine Fahrt wie etwa bei uns in den Oberläufen der Alpenflüsse, recht verwinkelt und technisch, aber sehr schön. Oberhalb Colmars durchfuhren wir eine richtige kurze Kalkfelsenschlucht und die Fahrt endete nach einem „Kerzen-Abfall" an den beiden Brücken am südlichen Ortseingang von Colmars.

Am Montag gegen Mittag booteten wir an der Brücke Pont de St. Jean weiter unterhalb von Castellane ein und fuhren die Strecke bis ans Ende des Precanyon, bis Point Sublime. Das ist eine wunderschöne, am Anfang einfache (ausser einer Passage) Strecke und man erlebt, wie der Fluss sich langsam auf die Schlucht vorbereitet. Der Precanyon selbst nach der Brücke von Carejuan wird gegen sein Ende zu wuchtiger und schwieriger und kurz vorm Ausstieg befindet sich die Schlüsselpassage nach einem riesigen Felsen rechter Hand.

Nach dem Ausbooten muss man dann die Boote ca. 15 Minuten zur Strasse hochtragen und man hat immer das Gefühl, dass die Schiffe gegen Ende schwerer werden.

Dienstag: Wir nahmen wir uns das Stück einige Kilometer unterhalb von Colmars (ab einer zerfallenen Brücke und Ruine oberhalb von Thorame) bis zur Strassenbrücke nach der Ortschaft Vaucluse vor. Es ist eine relativ einfache Strecke in einer kilometer-langen kleinen Schlucht, landschaftlich wunderschön mit Wasserfällen, die über Moospolster von links herunterkommen, Prallwänden und wunderbar runden und ovalen Steinen, die der Fluss geschaffen hat. Das Wasser war noch grautrüb, denn ganz weit oben schmolzen noch Schneereste. Nach ca. 12 km landeten wir am Ausbootpunkt an und unsere Arme waren ein paar Zentimeter länger geworden.

In den Zwischenzeiten, wo wir nicht am Wasser waren, wurde René aktiv und organisierte für Mittwoch die erste Abfahrt der Verdonschlucht mit einem Guide vor Ort, mit David Michelena.

Am Mittwoch um 9 Uhr rum trafen wir uns an der Brücke von Carejuan mit David unserem Guide und die Mannschaft bestehend aus Daniel, Christian, René, Matthew, Mario und David stach in See.

Der Verfasser selbst (Bernd) und Holger fuhren mit dem Auto die Nordseite der Schlucht entlang, wir wollten die Schlucht von oben sehen, Geier beobachten und den mit Holz versperrten Imbut von oben einsehen. Die Spannung der Abfahrer zeichnete sich in Ihren Gesichtern wider, aber es ging dann flott los, David flösste ganzes Vertrauen ein. Der Durchfluss für die Schlucht lag an dem Tag vermutlich ca. um die 20 m3 / sec. Der Rücktransport vom Lac de Sainte Croix wurde von Davids Freundin bewerkstelligt.

Holger und ich fuhren nachmittags zum Camp zurück und warteten mit Isabelle, Florine und Augustine auf die müden Krieger und den Erzählungen ihrer Erlebnisse. Es wurde spät abends, als die Mannschaft glücklich und nicht mit wenig Stolz, aber total geschafft, zurückkam. Alles lief gut, es gab keine wirklich gefährliche Situation, die Umtragung am Imbut war ein Krampf, aber sonst lief alles gut ab. Der Abend wurde gebührend in der Miniwirtschaft des Camps gefeiert.

Donnerstags wiederholten wir unsere Abfahrt vom Montag und fuhren bis Point Sublime. Inzwischen waren alle anderen, die etwas später zu uns gestossen sind da und ergänzten unser Team.

Die Abfahrt war sehr schön, es war sehr warm und es war ein Genuss mit dem Kajak auf dem grünen Wasser den Fluss hinunterzugleiten.

Am Freitag war die zweite Abfahrt der grossen Schlucht angesagt, diesmal mit unserem Guide Willi. Wir trafen uns wieder um 9 Uhr herum an der Brücke von Carejuan und diesmal war abgemacht, dass Bernd und Christian die Mannschaft abends unten am See nach der Schlucht abholt. Diesmal booteten René, Matthew, Holger, Sabine Viktor und Willi ein. Nach dem breiten Lachen von Willi konnte nichts mehr schief gehen und alle verschwanden mit viel Speed im Precanyon. Wir anderen, Franziska, Christian, Mario und Bernd nahmen uns die Wanderung des Martelpfades vor. Von der Schluchtbefahrung selbst kann ich dadurch nichts berichten, es lief alles sehr gut, aber zur Wanderung noch ein paar Worte. Es ist eine recht lange Strecke, wir waren ca. 6 Stunden unterwegs, ist wunderschön und es gibt einen anderen Eindruck wie vom Boot aus.

Ein Teilstück ist enorm steil, mit Eisenleitern versehen auf ca. 200 m und man sollte keine Höhenangst haben. Dazu war es enorm heiss und unser Verlangen nach einem kühlen Bier wuchs enorm. Nach dieser Wanderung fuhren wir dann mit unserem Bus und mit Christians Wagen zum See hinunter, um unsere Helden dort abzuholen. Sie waren da, alles tipptop gegangen und alle sehr glücklich. Willi hatte selbst am Rideau (eine Engstelle, bei der man beim Durchfahren über dem Kopf fast keinen Platz hat und der bei viel Wasser zum Siphon wird) mit seine Bärenkräften und seinen Riesenhänden einen Baum weggeräumt, damit die Stelle fahrbar wurde.

Dieser Tag wurde wiederum gründlich im Minirestaurant des Camps gefeiert.

Samstags ist in solchen Camps meistens Ab- und Anreisetag, so war es auch für uns, leider mussten wir abreisen. Dies betraf allerdings nicht René, Franziska, Viktor und Sabine, sie blieben noch bis Sonntag und gingen an den Oberen Verdon, auf die Strecken oberhalb vom Lac de Castillion.

Resumée:

Wir hatten wunderbares Wetter, jeder Tag war schöner als der vorherige und es war eine Woche voller Erlebnisse und einer tollen Ambiance unter uns als Gruppe. Wir hatten auch sehr viel Spass am Wasser und im Camp bei vin rouge. Daneben konnten wir sogar das Endspiel der Fussballweltmeisterschaft am Abend am Campingplatz sehen, das Ergebnis jedoch enttäuschte unseren Holger sehr.

Und eines kann man sicher sagen, wir sind uns in diesen Tagen auch als Menschen näher gekommen.

Bernd

 

Kontakte Verdon Kajak Guides

William (Willy) Michel: 0033 (0) 6860 80316

David Michelena: http://ecole-kayak-verdon.fr/

 

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